18.03.2024

Die 6 Designtrends beim Etikettendesign von Getränken

Für die neue Studie von Koye-Brand wurden die signifikanten Vergleiche von „alten“ und aktuellen Verpackungsauftritten im AFG-Segment (Cola, Limo, Eistee, Fruchtschorlen, Säfte) mit ihren Charakteristiken zu Clustern gruppiert. Die Kernergebnisse der Designstudie:

Die 6 Designtrends beim Etikettendesign von Getränken

Trend 1: Reduktion

Nach dem Motto „weniger ist mehr“ präsentieren sich die AFG-Packagings in reduziertem Design und mit Konzentration auf das Wesentliche. Zusätzliche Elemente, Rahmen, „Schnörkel“ und Texte werden eliminiert, wobei eine höhere Plakativität der Marken- und Sortendarstellung und eine Stärkung der Markenpräsenz erzielt wird. Diese Vereinfachung schafft Fokussierung und Klarheit der Kommunikation.

Trend 2: Straightness

Die Packagings von heute zeigen Kante: die prägnanten Rundungen und geschwungenen Wellenformen von früher werden durch mehr Geradlinigkeit ersetzt. Vor allem die Typografie ist charakterisiert von weniger Schreib- und rounded Schriften, sondern vielmehr von geraden oder leicht spontanen serifenlosen Fonts. Diese Geradlinigkeit und die eckige Formensprache sind Ausdruck des modernen Selbstbewusstseins der Marken, ihre Klarheit wirkt straighter, cooler und frischer.

Trend 3: Farbreinheit

Die dominanten Farbverläufe von früher weichen einer plakativen Farbreinheit bis hin zu monochromen Ausstrahlungen und stark reduzierten Farbwelten. Die neue Klarheit und Reinheit schaffen Markenorientierung und Leitwirkungen am Regal und eine Strahlkraft von beschwingter Einfachheit, Unbeschwertheit und Leichtigkeit.

Trend 4: Frucht-Hero

Die Darstellung der Früchte im Stil von Fruchtmeer, Füllhorn oder ruhiger Randnotiz wird ersetzt durch die heroische Fruchtinszenierung. Die Frucht wird neben der Marke zum Zentrum durch Erhöhung der emotionalen Anmutung der Früchte. Dabei erzeugt eine möglichst eigenständige, aktive Bildsprache der Frucht-Abbildungen ein uniques und markenprägendes Erscheinungsbild.

Trend 5: Spontaneität

Natürlichkeit, handwerklicher Charakter und Spontaneität stehen im Fokus zahlreicher Getränkemarken. Dabei ersetzen handgezogene Pinselstrich-Optik, Handschriften und Naturfonds die bis dato künstliche Design-Inszenierung. Die Naturnähe und handwerkliche Manufaktur-Qualität sind mehr als nur ein Qualitätsindikator, sondern Ausdruck von Lifestyle, Genuss und Spontaneität.

Trend 6: Offenheit

Die starren Begrenzungen und gestalterischen Einengungen werden aufgebrochen und erleben eine dynamische, lockere Offenheit. Die statische Wirkung weicht einer lebendig wirkenden, dynamischen Offenheit, die Frische und Spritzigkeit vermittelt. Mit dieser neuen Offenheit wirken die Markenbilder lebendiger und erzielen eine höhere Aktivierung.  


Die Benchmark-Studie "6 Designtrends Alkoholfreie Getränke" von KoyeBrand können Sie hier als PDF herunterladen. 

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